Sind Träume wirklich Schäume?

Warum gerade er? Erfolgsstrategien berühmter Menschen

Von Cesar Milan, dem berühmten „Hundeflüsterer“ mag man halten, was man will. Die einen verehren ihn – andere halten ihn oder seine Methoden für umstritten. Hier soll es aber nicht um Vierbeiner gehen, sondern um ein Geschenk, das Cesar Milan uns Zweibeinern gemacht hat.

Er war so offen, uns den Grundstein, der für seine leideschaftliche Arbeitsweise und seinen Erfolg maßgeblich entscheidend war, zu zeigen: seine Mutter, die es geschafft hat (trotz mancher widriger Umstände), ihr Kind zum träumen zu bringen, indem sie ihm „erlaubte“ von einem Leben mit eigenen Fähigkeiten und dessen Erfüllung zu träumen, das er sich als Kind wünschte und erhoffte. Sie öffnete ihm mit einem einzigen Satz die Tür zu seinem „geistigen Jungbrunnen“, der Ideen, Träumen und Wünsche produziert.

Cesar Milan „sah“ in seinen Träumen, wie sich seine Wünsche und Hoffnungen in der Zukunft erfüllten und je detaillierter er sich sein glückliches Leben mit Fähigkeiten vorstellte, desto mehr wuchsen seine Vorfreude und seine Glücksgefühle an. Diese starken Gefühle nährten seine Zuversicht und Mut und gaben ihm die Kraft für seine Hoffnungen und Wünsche einzustehen und sich auch für sie/sich selbst einzusetzten, was sich als starke Waffe gegen Nörgler und Ideenkiller erwies.

Die Liebe und Sorge seiner Mutter erwies sich in einem Gespräch mit ihm als heilsam und zukunftsweisend. Es ging um die Frage eines Kindes an seine Mutter. Der kleine Ceasar fragte seine Mutter, ob es später wohl möglich wäre, daß er ein berühmter Hundetrainer werden könnte.

Seine Mutter hatte ihm geantwortet:“ Du kannst alles werden, was du willst.“ Diese Antwort war der Startschuss für ein erfülltes und aufregendes Leben, das mit kindlichen Zweifeln und Träumen began und ihn weiter trug, als er jemals sich erträumt hatte.

Hierzulande denkt man leider immer noch „Träume sind Schäume“ oder „Freu Dich nicht zu früh“. Aus dieser Einstellung heraus bekommen Kinder hierzulande eine ganz andere Antwort: „wenn du viel lernst und ganz fleißig bist und dich ganz doll anstrengst – dann vielleicht – aber die meisten erfolgreichen Menschen haben ja bereits viel Geld – wir leider nicht“. So ähnlich dürften die Antworten ausfallen, die wir uns als Erwachsene später dann selbst auch noch geben. Diese Art Denken verhindert das Träumen und damit die Chance auf ein erfülltes und aufregendes Leben. Ändern wir doch einfach unsere Art zu denken und trauen uns jetzt zu träumen, damit unserer innerer Kompass weiß, in welche Richtung wir selbst unser Leben lenken wollen. Deshalb ist es auch keine so gute Idee, die Vorstellungen und Wünsche von sich selbst oder anderen klein zu reden. Zusammen kann man viel erreichen und die besten Pläne entstehen, wenn man gut zuhören kann und dem anderen den Raum lässt, den er braucht, um sich zu entfalten und sich mit uns verbunden zu fühlen. Laut neuester Hirnforschung ist das der Humus, in dem sich unser Gehirn am wohlsten fühlt und auf viele gute Ideen kommt. Stecken wir doch die Köpfe zusammen – es ist nie zu spät!

P.S. Wir fotografieren seit vielen Jahren Frauen und Männer, die sich auf dem Arbeitsmarkt mit Bewerbungsfotos oder Imageaufnahmen bewähren möchten. Nach vielen Fotoshootings, Gesprächen und der passenden Lektüre kommt niemand an dem Thema „Erfolg“ vorbei. Die Frage, was es für den Einzelnen bedeudet ist genauso interessant, wie die Geschichten von glücklich/erfolgreichen Menschen, die „ihren“ Beruf gefunden haben und lieben und was ihnen dabei geholfen hat. Spätestens dann kommt man auch an dem Thema „Mentaltraining“ nicht mehr vorbei. Auch Märchen sind eine Art gesellschaftliches „Mental Training“: denn sie zeigen uns, daß Probleme lösbar sind – mit den richtigen Ideen. Und dann auch gut ausgehen können, was ermutigend wirkt und Zuversicht gibt. Ein Problem hält immer schon die Lösung parat – wenn man mit anderen lange genug darüber nachdenkt. Sherlock Holmes, Miss Marple, Colombo, Deketiv Rockford, Kojak und Hercule Poirot kommen daher nie sehr lange aus der Mode. Die Menschen sind fasziniert von Problemen und ihren Lösungen. Nichts ist in der Literatur/Film schöner, als ein „gelöstets Problem“. Sonst würde sich niemand für Märchen oder angegraute Detektive interessieren. Auch für Kidis gibt es schon Mäusedetektive, wie Basil oder Bernhard und Bianca! Auch Udo Lindenbergh hat sich wie ein Detektiv verkleidet und kam damit an. (Song „Detektiv Coolman, der niemals schlief.“) Detektive sind cool, weil sie anderen helfen und Problemlöser sind – Geld ist ihnen meist nicht so wichtig wie das Wohlergehen ihrer Mitmenschen.

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